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Bodengründe in der Terraristik

Bodengründe in der Terraristik

Welcher Bodengrund ist der richtige für mein Tier?

Nun, idealerweise immitiert er die Natur und man sollte sich am natürlichen Lebensraum der zu pflegenden Tiere orientieren.
Doch nicht immer ist dies sinnvoll.
Kornnattern zum Beispiel gehen auch gerne in die Laubschichten der Wälder, doch würde ich persönlich davon abraten.
Erstens muss man das Laub im Backofen trocknen, um sicherzustellen, dass keine Parasiten eingeschleppt werden, zweitens: geht
man in diesem Falle das Risiko ein, dass das Substrat anfängt zu faulen.

Im Falle der Schlangen haben sich eigentlich Buchen- oder Pinienspäne bewährt.

Sand sollte man (ausser bei in der Natur auf Sand vorkommenden Arten) bei Schlangen vermeiden.
Das Risiko, dass Sand zwischen die Schuppen gerät und zu Entzündungen führt ist zu hoch.

Bei Echsen ist es ähnlich, man sollte sich an der Natur orientieren, aber immer auch die Hygiene beachten.
Bodengrund, welcher sich schlecht von Kot und Futterresten befreien läßt, macht kaum Sinn.

Für tropische Tiere bietet sich ungedüngte Blumenerde, Kokoshumus, Spanghummos, je nach Tier und Größe des Terrariums an.
Wüstenbewohner erhalten auch hier Sand.
Man kann dem Boden auch Konturen geben, alles was man dafür braucht, ist eine etwa 10cm dicke Styroporplatte, welche man wie eine
Landschaft bearbeitet, mit Bergen, Tälen und auch Höhlen.

Das ganze sollte man, wie bei Rückwandbau beschrieben, behandeln, nur dass man über den noch feuchten Fliesenkleber eine Schicht
des Substrates gibt, denn es sieht nicht schön aus, wenn auf einmal ein Styroporhügel aus dem Boden ragt.
So integriert sich das Ganze, egal ob von Bodengrund bedeckt oder nicht, schön in das Gesamtbild.

Wasser-Landexoten.de 2012

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