Kategorie: Filter
Zimmerpflanzen als Nährstoffzehrer
Ja, das geht, so seltsam es erst einmal klingt.
Am besten eignen sich dazu Monstera oder Efeutute, ebenfalls geeignet sind Pflanzen mit dem deutschen Trivialnamen "flinker
Heinrich".
Wie läuft das ganze ab?
Es ist denkbar simpel und bedarf nicht vieler Worte und dennoch möchte ich es anschneiden.
Am besten ist es, wenn man im Aquarium einen Eck- HMF hat, oder gar ein FIlterbecken.
Von den besagten Pfanzen wird einfach ein Trieb abgeschnitten, am besten nicht länger als 20cm.
Dieser wird in den HMF, in das Filterbecken oder einfach ins Aquarium gehängt.
Bald bilden sich an den Trieben Wurzeln, diese wiederum entziehen dem Aquarienwasser Nährstoffe/Schadstoffe.
Somit werden die unerwünschten Stoffe wie Nitrat, Nitrit etc. zu einem großen Teil absorbiert.
Man sollte aber auch ein Auge auf die anderen Pflanzen haben, denn je nach Ausmaß des Wurzelwerkes, wird so viel gezehrt, dass
die eigentlichen Aquarienpflanzen am Ende nicht mehr genug haben.
Für unbepflanzte Becken, oder solche mit sehr spärlicher Bepflanzung ist es auf jeden Fall empfehlenswert.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. Oktober 2011 18:03
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Kategorie: Filter
Filterung
Ob Außenfilter oder Innenfilter, da scheiden sich die Geister.
Filterbecken lasse ich bewusst aus, denn nichts ist besser als ein Filterbecken.
Nun, ich war auch lange Zeit von Außenfiltern überzeugt, wollte nicht akzeptieren, dass es etwas besseres
gibt (außer Filterbecken, aber da haben die meisten keine Möglichkeit eines zu stellen).
An meinem großen Aquarium lief ein Fluval FX5 mit einem Stromverbrauch von 50 Watt (55W gemessen).
Nun, mit Sicherheit ist dies kein schlechter Filter, mit einem Pärchen Astronotus und einem Wabenschilderwels
als Beifisch aber schon an der Grenze seiner Belastbarkeit.
Alle 3 Monate musste er gesäubert werden, da die Filterleistung deutlich nachließ und die Lautstärke
für den Wohnraum nicht mehr zumutbar war.
Also musste eine Alternative her:
Nur was?
Ein Filterbecken fiel für mich aus, denn ohne Bodenbohrungen im Aquarium war mir der Aufwand zu hoch, auch fehlte
mir der Platz, denn in meinem Unterbau stehen noch Terrarien.
Also beschäftigte ich mich näher mit der Thematik der Mattenfilter.
Die geviertelte Form wollte ich nicht, daher kam die nicht einsehbare rechte Seitescheibe in Frage.
Ich Schnitt eine Filtermatte auf 59x59cm zu, 6 cm Stark und mittlere Porigkeit.
Dahinter arbeitet eine Eheim compact 1200 die 1000L/h liefert und 25Watt verbraucht (26W gemessen).
Das Ganze nimmt recht wenig Platz in Anspruch und arbeitet sehr zuverlässig.
Ich habe den Filter seit nunmehr fast 2 Jahren ungereinigt in Betrieb, ohne dass er merklich an Leistung
verloren hat.
Mittlerweile laufen alle meine Aquarien mit solchen oder ähnlichen Varianten des Mattenfilters, außer jenen,
bei denen es größenmäßig nicht in Frage kommt.
Nur was macht den Filter so gut?
Zuersteinmal die große Filterfläche, welche sich mit den großen Außenfiltern messen kann.
Man hat auch die Möglichkeit, alles mögliche an Filtermaterialien hinter die Mattenfilter/ in die Mattenfilter
zu packen, damit eine noch bessere FIlterleistung zu erreichen ist.
Auch kann man sparsamere Pumpen verwenden, da sie, ohne die Schläuche und Kupplungen, einen deutlich höheren
Wirkungsgrad erreichen.
So sind dann auch keine wasserführenden Teile mehr außerhalb des Aquariums, was für den einen oder anderen
vorgeschädigten Aquarianer auch interessant sein könnte.
Natürlich ist das säubern etwas aufwändiger, dafür muss man es aber auch wesentlich seltener machen.
Ich pesönlich kann es jedem empfehlen, diese Filter einmal auszuprobieren und bin mir sicher,
dass sie überzeugen werden.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. Februar 2012 13:33
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